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Familie in der Krise

Eine Familie ist ein empfindliches Gebilde, das Störungen in der Regel gut verkraftet. Fühlen sich alle Familienmitglieder wohl, sind offen und reden miteinander, können Veränderungen wie beispielsweise ein Umzug ohne Probleme bewältigt werden.

Anders sieht es bei Veränderungen aus, die die Familie als Ganzes bedrohen: Wie ein dunkler Schatten hängen Befürchtungen und Sorgen über dem Familienleben. Bereits der Krankenhausaufenthalt eines Elternteils oder eines Kindes bringt den Familienalltag durcheinander und fördert Befürchtungen und Ängste zutage. Sorgen um den Angehörigen und Zukunftsangst bringen die Familie in eine Krise.

Dramatische Veränderungen, die die Familie in ihrer Grundstruktur verändern, bedeuten einen massiven Einschnitt in das Familienleben. Trennung und Scheidung, eine bedrohliche Krankheit oder gar der Tod eines Familienmitglieds bedürfen enormer Anstrengung, um bewältigt werden zu können.

Alle Familienmitglieder brauchen viel Zeit, um diese Veränderungen zu verkraften. Insbesondere Kinder brauchen Geborgenheit und Sicherheit. Sie möchten ihre Alltagsroutine beibehalten und reagieren sehr empfindlich auf Störungen.

Doch ist es für die ebenfalls belasteten Erwachsenen nicht immer leicht, den Kindern Kraft und Sicherheit zu vermitteln. Sie sind ja selbst aus dem Tritt gebracht. Besser als die Demonstration von Stärke, die nicht der Wahrheit entspricht, ist das Zeigen der eigenen Empfindsamkeit.

Eine Familie in der Krise braucht besondere Unterstützung und Schutz. Es gibt eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten. Eltern und Kinder sollten sich keinesfalls scheuen, diese in Anspruch zu nehmen.