Sie sind hier: Startseite << Kinder << Erziehungsfragen << sexuelle Entwicklung << Kindliche Sexualität


Kindliche Sexualität

Eltern sind oft verunsichert, wenn sie Situationen mit Kindern in einem sexuellen Kontext beobachten. Es fällt ihnen schwer, die Situation richtig einzuschätzen und angemessen zu reagieren. Sie stellen sich folgende Fragen: Ist das eigentlich normal? Was gehört zur sexuellen Entwicklung von Kindern? Ab wann werden Grenzen verletzt? Wann liegt ein sexueller Übergriff unter Kindern, wann sexueller Missbrauch vor? Kaum eine Mutter oder ein Vater kann diese Fragen eindeutig beantworten.

Diese Verunsicherung liegt zum einen daran, dass es in Familien, aber auch anderswo noch keine Selbstverständlichkeit ist, über kindliche Sexualität zu sprechen. Zwar ist Sexualität ein gesellschaftlich und vor allem in den Medien viel beachtetes Thema. Das betrifft aber nur die erwachsene Sexualität. Zum anderen besteht viel Unklarheit darüber, was unter kindlicher Sexualität eigentlich zu verstehen ist und ob und welche Art von Sexualität Kindern überhaupt gut tut.

Erst ein Wissen über die sexuelle Entwicklung von Kindern und die dazugehörigen Handlungen machen es möglich zu beurteilen, wo die Grenze zwischen sexuellen Aktivitäten und sexuellen Übergriffen unter Kindern verläuft. Ebenso ist sie Voraussetzung für eine gelungene Sexualerziehung.

Kindliche Sexualität – ist das normal?
Kann ein Baby tatsächliche sexuelle Gefühle haben?
Wie äußert sich Sexualität beim Kleinkind?
Wie reagiere ich, wenn mein Kind mit seinen Genitalien herumspielt?
Wie normal sind „Doktorspiele“?
Wie gehe ich mit dem Schamgefühl meines Kindes um?
Wie leben Kinder im Kindergartenalter und in der Grundschule ihre Sexualität noch aus?
Wie kann ich mein Kind in seiner sexuellen Entwicklung begleiten?

Kindliche Sexualität – ist das normal?

Kindliche Sexualität hat nichts mit der Sexualität von Erwachsenen zu tun, die vornehmlich auf die genitalen Reize konzentriert ist. Kindliche Sexualität erfahren Babies und Kleinkinder mit allen Sinnen und mit der instinktiven und spontanen Lust auf körperliches Wohlgefühl. Sie können noch nicht zwischen Zärtlichkeit, Schmusen und genitaler Sexualität unterscheiden. Sie sind noch weit entfernt von gesellschaftlichen Sexualnormen und haben zunächst noch kein Schamgefühl.

Kindliche Sexualität bedeutet für das Kind, schöne Gefühle zu erfahren, aber nicht die Zuneigung zu einem anderen Menschen auszudrücken. Es ist in seinem sexuellen Handeln daher egozentrisch.

Kindliche Sexualität ist also an sich nichts Verwerfliches, Anstößiges oder gar Problematisches, sondern vielmehr ein normaler Teil der sexuellen Entwicklung eines Menschen.

Kann ein Baby tatsächlich schon sexuelle Gefühle haben?

Schon Säuglinge haben sexuelle Erfahrungen. Sie verlaufen jedoch unbewusst und instinktiv und sind nicht wie beim Erwachsenen auf einen lustvollen Höhepunkt ausgerichtet. Bereits nach der Geburt erfährt das Neugeborene durch den Körperkontakt mit der Mutter und die Berührungen der Menschen, die es pflegen, ein Wohlgefühl. Nur durch diese Zuwendung und das Streicheln seiner Haut als größtes Sinnesorgan fühlt sich ein Baby angenommen und von den Eltern geliebt. Es erfährt so von Anfang an, dass sein Körper etwas Liebenswertes ist.

Der Mund des Säuglings ist neben der Haut eine der ersten erogenen Zonen. Beim Stillen oder Flaschenuckeln, beim Lutschen und Saugen am Finger macht ein Baby seine ersten körperlichen Lusterfahrungen. Schon in den ersten Lebensmonaten kann man bei Kindern körperliche Erregungszustände beobachten. Jungen können eine Erektion bekommen und Mädchen eine feuchte Scheide. Das ist völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Dies sind schlichtweg Anzeichen dafür, dass sich ein Kind in der augenblicklichen Situation sehr wohl fühlt.

Wenn das Kind fühlen und greifen lernt, beginnt es nicht nur seine Umwelt zu erforschen, sondern auch seinen eigenen Körper. Wenn es zum Beispiel bei der Körperpflege erfahren hat, dass es ein wohliges Gefühl ist, an den Genitalien berührt zu werden , so merkt es nun, dass es auch schön ist, sich selbst dort zu berühren. Auch das ist ein ganz unproblematischer Teil der sexuellen Entwicklung eines Kindes.

Wie äußert sich Sexualität beim Kleinkind?

Ab dem 2. Lebensjahr ändert sich die Sexualität des Kindes. Mit dem Erwerb der Sprache und dem Herstellen von Zusammenhängen wird nun auch die Sexualität nicht mehr vom Unbewussten getrieben, sondern von demselben Entdeckungsdrang wie für alles andere im Leben eines Kindes. Es will erforschen, herausfinden und in diesem Falle mehr über seinen eigenen Körper erfahren.

Es erkennt bewusst sein eigenes Geschlecht und nimmt auch die geschlechtlichen Unterschiede zwischen einem Jungen und einem Mädchen, einem Mann und einer Frau wahr. Es möchte wissen, wie die Geschlechtsteile heißen.

Langsam wächst auch das Interesse des Kindes daran, wie es auf die Welt gekommen ist. Es beginnt Fragen darüber zu stellen, wo die Babies herkommen. Dies ist der ideale Zeitpunkt, um mit der Aufklärung eines Kindes zu beginnen.

Wie reagiere ich, wenn mein Kind an seinen Genitalien herumspielt?

Das Kind beginnt in dieser Phase, seine Geschlechtsorgane zu untersuchen und findet heraus, dass es sie stimulieren kann. Dabei kann ein Kind durchaus schon so etwas wie einen Orgasmus erleben. Man spricht auch in diesem Alter schon von Selbstbefriedigung, wobei es sich allerdings um eine Frühform der Selbstbefriedigung handelt, die nicht darauf zielt, in eine sexuelle Ekstase zu gelangen. Vielmehr manipuliert das Kind so lange sein Geschlechtsteil, bis es ein Wohlbehagen erlangt und zufrieden (befriedigt) ist.

Sollten Sie Ihr Kind dabei beobachten, ist es wichtig, dass es nicht die Botschaft bekommt, dass seine Sexualität etwas Schlechtes sei. Vielmehr sind derartige Handlungen vollkommen normal. Für viele Kinder ist Masturbation ein Teil ihres Heranwachsens. Medizinische Einwände dagegen gibt es nicht. Selbstbefriedigung kann die Entwicklung eines Kindes weder positiv noch negativ beeinflussen.

Vollkommen falsch wäre es, wenn Sie Ihren Kindern - womöglich unter Androhung von Strafe – ein solches Verhalten verbieten würden. Sie erzeugen dadurch nur sinnlose Schuldgefühle bei den Kindern, die ihre Handlungen dann im Verborgenen fortführen. Solche negativen Kindheitserlebnisse können einen Einfluss auf die spätere Einstellung des Kindes gegenüber der Sexualität haben.

Wenn Ihr Kind allerdings im Supermarkt an seinen Genitalien herumspielt oder beim Grillabend am Tisch sitzend beginnt, sich selbst zu befriedigen, so erklären Sie Ihrem Kind (am besten unter vier Augen), dass dies nicht der richtige Ort dafür ist. Sagen Sie ihm, dass es grundsätzlich nicht verboten ist, was es tut, aber dass bestimmte Dinge einfach nicht gemacht werden, wenn andere Personen dabei sind. Sie können es vielleicht einfach in Zusammenhang mit gutem Benehmen bringen, wie beispielsweise dass man nicht in der Nase bohrt. Das macht zwar Spaß, aber andere möchten das nicht sehen.

Wenn Sie Ihrem Kind zu verstehen geben, dass es diese Dinge unbeobachtet ruhig tun darf, so vermitteln Sie ihm Schamgrenzen, die auf der einen Seite Rücksicht auf sein soziales Umfeld nehmen und gleichzeitig seine Intimität bewahren. Das Kind schützt sich selbst vor unerwünschten Beobachtungen.

Wie normal sind Doktorspiele?

Zwischen drei und sechs Jahren interessieren sich Kinder mehr und mehr auch für das andere Geschlecht ihrer Spielkameraden. Sie sichern sich in ihrer geschlechtlichen Position ab, indem sie sich mit Gleichgeschlechtlichen vergleichen und das andere Geschlecht erforschen.

Am besten können Kinder dies bei Doktorspielen mit Gleichaltrigen begreifen: Sie ziehen sich nackt aus und untersuchen sich gegenseitig von Kopf bis Fuß und im Genital- und Analbereich. Kinder wissen dabei durchaus, dass das, was sie tun, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist und ziehen sich meist dahin zurück, wo sie ungestört und unbeobachtet von Eltern und Aufsichtspersonen sind. Die Türe zum Kinderzimmer wird verschlossen, im Kindergarten trifft man sich auf der Toilette.

Doktorspiele haben noch nichts mit dem sexuellen Begehren eines Heranwachsenden oder Erwachsenen zu tun, sondern ausschließlich mit kindlicher Neugier. Die Kinder erkunden das andere Geschlecht und versichern sich außerdem, dass sie genauso sind wie andere Kinder des eigenen Geschlechts. Dass dabei schöne Gefühle entstehen können, stärkt ihr Vertrauen in ihre sinnliche Wahrnehmung und in ihr Körpergefühl.

Oft platzt man als Erwachsener unbewusst in ein solches Doktorspiel hinein. Die Kinder fühlen sich ertappt, die Eltern oft verunsichert. Ab dem dritten Lebensjahr gehören solche Spiele jedoch zu einer völlig normalen kindlichen Entwicklung. Daher sollten Sie den Wunsch nach Intimität respektieren, der Kindern ebenso zusteht wie Erwachsenen. Solange sich die Kinder bei ihrem Spiel wohl fühlen, sollten Sie ihnen Rückzugsmöglichkeiten für ihre Neugier am Körper bieten und sie gewähren lassen.

Doktorspiele finden meist in gegenseitigem Einvernehmen statt, und zwar unter Kindern, die sich mögen. Je entspannter Sie mit damit umgehen, desto besser. Wenn Sie Ihre Kinder beim Doktorspiel erwischen, sollten Sie nicht schimpfen, denn so könnte den Kindern Sexualität als etwas Negatives erscheinen. Fragen Sie interessiert wie bei anderen Spielen auch: Was macht Ihr? Wenn einmal die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen klar sind, werden auch die Doktorspiele wieder uninteressant. Wenn Sie die Spiele jedoch tabuisieren, werden die Heimlichkeiten umso interessanter für Ihren Nachwuchs.

Manchmal ahmen Kinder auch einen Geschlechtsverkehr nach. Oftmals haben sie im Fernsehen eine Liebesszene gesehen, mit der sie noch nicht viel anfangen können. Dann kann es passieren, dass sich zwei Kinder aufeinander legen, sich bewegen und dabei stöhnen. Sie kennen nicht das sexuelle Begehren der Erwachsenen beim Liebesakt, sondern imitieren schlichtweg das Verhalten der Erwachsenen. Daher sollte man eine solche Situation nicht überbewerten. Erst, wenn ein Kind häufiger ein solches Spiel initiiert oder ein Kind gegen seinen Willen bei einem solchen Spiel mitmachen muss, sollte man nach der Ursachen forschen.

Sie sollten Ihre Kinder jedoch darüber aufklären, dass spitze Gegenstände beim "Untersuchen" gefährlich sind. Außerdem sollte Kindern klar sein, das bei diesem Spiel nur das erlaubt ist, womit alle Beteiligten einverstanden sind. Sie selbst sollten nur einschreiten, wenn Sie das Gefühl haben, dass es Ihren Kindern nicht gut dabei geht, das Spiel nicht mehr in gegenseitigem Einvernehmen stattfindet, wenn ein älteres Kind ein jüngeres ausnutzt oder gar ein Kind an den Genitalien verletzt wird. Es kann dann zu sexuellen Übergriffen unter Kindern kommen.

Um Missbrauch jeglicher Art vorzubeugen, sollten Sie Ihr Kind immer wieder darin bestärken, dass es jederzeit Nein sagen darf, weil der eigene Körper nur ihm allein gehört.

Wie gehe ich mit dem Schamgefühl meines Kindes um?

Kinder im Kindergartenalter entwickeln ganz plötzlich auch ein vorher nicht gekanntes Schamgefühl. Noch Tage zuvor zog sich Ihr Kind vor anderen unbefangen nackt aus, plötzlich möchte es sich nicht mal mehr in der Unterwäsche zeigen.

Die Entwicklung des Schamgefühls ist ein völlig normaler Schritt in der Persönlichkeit Ihres Kindes. Spielen Sie dieses Gefühl nicht herunter mit Kommentaren wie „es schaut dir schon keiner was weg“, sondern nehmen Sie Ihr Kind unbedingt ernst und respektieren Sie seinen Wunsch nach Intimität, ohne großes Aufheben darum zu machen. Ihr Kind braucht dieses angeborene Schamgefühl für die körperliche Abgrenzung zu anderen und sichert sich damit nicht nur Privatsphäre, sondern wappnet sich auch gegen sexuelle Übergiffe. Es lernt, dass sein Körper nur ihm gehört.

Wie leben Kinder im Kindergartenalter und in der Grundschule ihre Sexualität noch aus?

Im Alter zwischen drei und sechs Jahren proben Kinder ihre künftige Geschlechterrolle. Jungen geben sich häufig wild und messen sich in körperlicher Stärke, Mädchen üben sich im Prinzessinnen-Dasein, lieben familiäre Rollenspiele mit Gleichaltrigen und umhegen ihre Puppen. Häufig umschwärmen Mädchen ihren Vater, Jungen machen oft der Mutter Heiratsanträge.

Die Lustsuche des Kindes in dieser Lebensphase ist aber weiterhin egozentrisch. Wenn ein Kind mit einem anderen schmust, so macht es das, weil es ihm selbst gefällt, aber nicht als Ausdruck von Zuneigung.

Im Grundschulalter werden Kinder in ihren sexuellen Aktivitäten wieder zurückhaltender, da das Schamgefühl Oberhand gewinnt. Sie grenzen sich nun immer mehr von den Eltern ab und werden selbstständiger. Körperliche Nähe und Zärtlichkeiten von den Eltern weisen Kinder nun immer öfter zurück. Mädchen fühlen sich in Gesellschaft weniger Freundinnen wohl, Jungen bevorzugen dagegen oft größere Cliquen. Nun wird es für Jungen und Mädchen aufregend, sich gegenseitig zu necken und zu provozieren. Zwar nennen sie ihr Gegenüber vom anderen Geschlecht „doof“, finden es aber eigentlich anziehend und interessant. Die Pubertät steht bevor.

Wie kann ich mein Kind von klein an in seiner sexuellen Entwicklung unterstützen?

Denken Sie immer daran, dass Sexualität zum Menschen gehört und ihn sein ganzes Leben lang begleiten wird. Eine gelungene Sexualerziehung beginnt schon ab der Geburt.

  • Geben Sie ihrem Kind ein positives Körpergefühl mit auf seinen Lebensweg und lassen Sie es Zärtlichkeit im täglichen Umgang und in der Pflege mit ihm erfahren. Wenn Sie Ihrem Kind zeigen, wie lieb sie es und seinen Körper haben, wird es davon sein ganzes Leben lang zehren.

  • Bremsen Sie Ihr Kind nicht, wenn es seinen Körper erforschen möchte. Nur, wenn das Kind seinen Körper in Besitz nehmen darf, kann es ein gesundes Körpergefühl und Selbstbewusstsein entwickeln. Es hilft ihm später, sich und seine Intimsphäre von anderen abzugrenzen und auch Nein sagen zu können, wenn es zu sexuellen Übergriffen unter Kindern oder gar zu sexuellem Missbrauch kommen sollte. Geben Sie Ihrem Kind Rückzugsmöglichkeiten, wenn es in Gesellschaft Gleichaltriger seinen Körper erkunden und erfahren möchte.

  • Aufklärung beginnt bei der täglichen Körperpflege. Beziehen Sie die Geschlechtsteile gleichwertig in die ersten Spiele zur Benennung von Körperteilen mit ein. Geben Sie ihnen möglichst bald ihren richtigen Namen.

  • Innerhalb der Familie sollte Ihr Nacktsein kein Tabu sein. Schließen Sie sich daher nicht im Bad ein, wenn Sie duschen oder sich umziehen. Je eher Ihr Kind Sie nackt sieht, desto unbefangener wird es mit den geschlechtlichen und den äußerlichen Unterschieden von Mann und Frau und Junge und Mädchen umgehen können.

  • Antworten Sie Ihrem Kind offen und möglichst unbefangen, aber altersgerecht auf Fragen zum Thema Sexualität. Bleiben Sie aber authentisch und zeigen Sie ruhig offen, wenn Sie mit einem Thema einmal momentan überfordert sind. Für ein Kind kann es hilfreich sein, wenn es spürt, dass es auch Erwachsenen nicht immer leicht fällt über intime Dinge zu sprechen.

  • Wie in allen Bereichen des Lebens lernt das Kind von Vorbildern. Von den Eltern schaut es sich auch ab, wie sie miteinander umgehen, wo es Zärtlichkeiten im Alltag gibt. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie körperliche Nähe genießen. Nur so wird es lernen, dass seine eigenen angeborenen sexuellen Bedürfnisse etwas ganz Normales und Schönes sind. Ein liebevoller Umgang der Eltern untereinander wirkt sich positiv auf die sexuelle Entwicklung und auch auf die spätere Partnerschaft des Kindes aus.
  • Eltern beschäftigt immer wieder die Frage, ob die eigenen Kinder die Sexualität der Eltern bemerken dürfen. Man kann und darf die eigene Sexualität nicht verleugnen, jedes Familienmitglied hat ein Recht auf Liebe und Sexualität. Die sexuelle Begegnung zweier Menschen ist aber eine sehr intime Angelegenheit, die zwei Partner betrifft und bei der andere keine Funktionen haben. Kinder sollten keinesfalls Augenzeugen beim Geschlechtsverkehr oder anderen sexuellen Pratiken sein, ebenso wie Sie nicht dabei sein sollten, wenn im Fernsehen ein Pornofilm läuft. Das würde ein Kind überfordern. Ihr Kind sollte immer spüren, dass die elterliche Sexualität keine Abwendung von ihm bedeutet, sondern Zuneigung und Zärtlichkeit in der Familie wachsen lassen. Unter nichts leiden Kinder nämlich mehr als unter emotionaler Armut.