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Schwangerschaft

Es gibt viele verschiedene Anzeichen einer möglichen Schwangerschaft. Manche Frauen merken sie durch ein morgendliches Unwohlsein, durch außergewöhnlich empfindliche Brüste oder – das sicherste Zeichen – durch das Ausbleiben der Periodenblutung. Haben Sie den Verdacht, schwanger zu sein, so können Sie in jedem Drogeriemarkt oder einer Apotheke einen Schwangerschaftstest kaufen. Allerdings sind diese Tests nicht zu 100 Prozent sicher, oftmals wird der Test zu früh durchgeführt und ist noch nicht aussagekräftig. Lassen Sie sich in einer Apotheke beraten, welche Art von Test am sichersten und für Sie geeignet ist.

Der Schwangerschaftstest ist positiv, vielleicht waren Sie schon beim Frauenarzt und haben den Beweis "weiß auf schwarz" in Form eines Ultraschallbildes – Sie sind schwanger! Sicher schwirren nun Gedanken in Ihrem Kopf umher. Ein neues kleines Leben in meinem Körper? Unvorstellbar! Bemerkbar macht sich das Baby, in der Frühschwangerschaft noch Embryo genannt, in den ersten Monaten lediglich durch eventuell auftretende Übelkeit und vielleicht damit einhergehendes Erbrechen, Müdigkeit (Gesundheit), ungewöhnliche Gelüste und Abneigungen. Ist diese erste schwierige Anfangszeit geschafft und das Allgemeinbefinden wieder gebessert, so kommen langsam neben der Freude die Gedanken über die Zukunft und mit diesen Gedanken auch möglicherweise Ängste, Sorgen und Zweifel. Das bedeutet nicht, dass sich die werdende Mutter nicht über die Schwangerschaft freut, aber ein eigenes Kind bedeutet eine große Verantwortung und ein neues Leben, das ganz auf diesen kleinen Menschen ausgerichtet sein wird.

Einige Frauen fühlen sich in der Schwangerschaft ausgeglichener als vorher, andere wiederum schwanken extrem zwischen großer Vorfreude und Angst, angefangen bei der Sorge, ob die Schwangerschaft gut verlaufen wird, ob die Geburt zu schaffen ist, wie sich die Partnerschaft entwickeln wird, ob man gute Eltern sein wird usw. Gestehen Sie sich zu, wie Ihnen zumute ist. Sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber. Sie können sich gegenseitig helfen, Unsicherheiten auszuräumen (Partnerschaft). Wahrscheinlich ist Ihrem Partner auch mulmig zumute. Immerhin wird sich sein Leben ebenfalls sehr stark verändern.

Vielleicht erleben Sie Ihre Schwangerschaft ohne Partner. Der Vater des Kindes teilt nicht Vorfreude und Sorgen mit Ihnen. Viele Fragen stellen sich jetzt. Wie soll ich die Zeit hinterher finanziell schaffen? Kann ich meine Ausbildung zu Ende bringen? Wer steht mir bei der Geburt zur Seite? Wer hilft mir bei Komplikationen? Wie verhalte ich mich gegenüber dem Vater meines Kindes?

Viele Fragen, die sich vielleicht für Sie zu einer Bedrohung auswachsen. Das muss nicht sein. Lassen Sie sich zum Beispiel an einer Schwangerschaftsberatungsstelle in Ihrer Nähe beraten. Es gibt für alle Fragen Anlaufstellen, wo Sie Unterstützung bekommen können. Informieren Sie sich über Sozialleistungen, über Ansprüche und Hilfen für alleinstehende Schwangere. Suchen Sie auch Kontakt zu anderen alleinstehenden Schwangeren.

Nehmen Sie alle Hilfen in Anspruch, die zur Verfügung stehen. Sie werden merken, dass Sie nicht allein sind. Das gibt Raum für die Freude auf das Kind.