20. Elternbrief

2 es sich gut aufgehoben fühlt. Hier reagieren Kinder oft recht unter- schiedlich. Manche bleiben schon gerne beim besten Freund über Nacht, andere brauchen noch viel Zeit, bis sie so weit sind. Wenn Ihr Kind zeichnet, sind mittlerweile schon Figuren zu er- kennen. Etwa ab dem dritten Le- bensjahr sind die sogenannten Kopffüßler charakteristisch. Das sind Zeichnungen von Menschen, bei denen die Beine direkt unter- halb des Kopfes beginnen. Mit fünf kommen bekannte Dinge aus der gewohnten Umgebung dazu wie etwa Menschen, Tiere, Häu­ ser, Sonne, Wolken, Sterne, Bäu- me, Blumen sowie der eine oder andere Buchstabe. Bei Würfelspielen oder Me- mory wird es Ihrem Kind immer wichtiger, auch zu gewinnen. Es zeigt Ehrgeiz . Wenn es verliert, kann es sehr traurig, wütend oder entmutigt reagieren. Schon jetzt zeichnen sich sei- ne Charaktereigenschaften, Inter- essen und besonderen Vorlieben ab. Schenken Sie Ihrem Kind Auf- merksamkeit und akzeptieren Sie es mit seinen Stärken und Schwä- chen . Wenn Sie das Gefühl ha- ben, dass Ihr Kind sich in einem Teilbereich sehr viel langsamer entwickelt als seine Altersgenos- sen, sprechen Sie mit dem Erzie- her im Kindergarten oder der Kin- derärztin. Ihr Kind ist schon eine richtige kleine Persönlichkeit geworden, auf die Sie stolz sein können! Vom Kopffüßler zum Bu chstaben

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