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B A Y E R I S C H E S L A N D E S J U G E N D A M T INHALT Trösten hilft! Erstaunt es Sie nicht auch manchmal, wie groß Ihr Kind schon ist? Es berichtet von der Schule – mal fröhlich, mal wütend (und manchmal gar nicht) – und regelt viele Din- ge schon alleine. Auch seine Freizeit organisiert es in vie- len Bereichen schon selbst. Nachmittags ist Ihr Sohn mit anderen Jungs unterwegs oder die Tochter steckt gerne mit den besten Freundinnen zusammen. Ihr Kind geht von sich aus auf andere Menschen zu. Es erlebt dabei seine ers- ten Erfolge, aber auch seine ersten großen Enttäuschun- gen. Dann ist es traurig und untröstlich und muss diese Krise doch irgendwie selbst durchstehen. Aber zum Glück hat es ja Sie. Hören Sie ihm gut zu und neh- men Sie Ihr großes kleines Kind ganz fest in den Arm! 1 Was Mädchen und Jungs unterscheidet 3 „Na, wie war’s in der Schule?” 5 Mein Kind ist heute traurig 7 Vor Missbrauch schützen 9 Was ist Legasthenie? 12 Die Regenbogen- familie 14 Kinder und Konsum 14 Ab 7 : beschränkt geschäftsfähig 28 7 Jahre 4 Monate Briefe „Männer und Frauen passen nicht zueinander!“ Dieser Satz ist wohl nie mehr im Leben zutreffen- der als im Alter zwischen sechs und elf Jahren. Während Jun- gen und Mädchen im Kindergar- ten noch einträchtig im Sandkas- ten gespielt haben, herrscht ab dem Schuleintritt Funkstille. Sie haben sich nichts mehr oder nicht mehr viel zu sagen, gehen sich aus dem Weg, suchen sich Freun- de gleichen Geschlechts. Das ist, so die Psychologen, völlig nor- Zickenalarm und Schulhof- rambos

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