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Jugendmedienschutz

Die gesamte Medienwelt befindet sich in einer faszinierenden, rasanten Entwicklung. Man denke an Computerspiele, Internet, DVDs/Blu-Rays, Mobilkommunikation und Digitalisierung von Bildern. Junge Menschen wachsen heute ganz selbstverständlich mit den unterschiedlichen Medien auf und nehmen mit ihrer Hilfe ihre persönlichen Chancen wahr.

Die Medienwelt in ihrer bunten Vielfalt bietet allerdings neben altersentsprechenden und entwicklungsgemäßen Inhalten auch ethisch und moralisch fragwürdige, bedenkliche oder gar gefährdende Inhalte an. So kommt dem Jugendmedienschutz eine wichtige Bedeutung zu.

Der Jugendmedienschutz unterstützt Eltern und alle, die die Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen mitgestalten und prägen, darin, eine sinnvolle Nutzung der Medien zu gewährleisten.

In welchen Bereichen wird der Jugendmedienschutz wirksam?

In welchen Bereichen wird der Jugendmedienschutz wirksam?

Der erzieherische Jugendmedienschutz findet in Kindergarten, Schule und Jugendarbeit statt. Seine Aufgabenschwerpunkte liegen in der Medienerziehung und der Entwicklung von Medienkompetenz.

Dieser wird durch die Aufgaben und Maßnahmen des ordnungsrechtlichen Jugendmedienschutzes ergänzt. Er verhindert (zumindest im öffentlichen Raum), dass Kinder und Jugendliche Zugang zu gefährdenden Medieninhalten erlangen.

Die Strafgesetze sorgen darüber hinaus für das Verbot von Inhalten, die trotz eines weit gefassten Verständnisses von Medienfreiheit für die staatliche Gemeinschaft nicht mehr tolerierbar sind.

Die Aufgabe des Jugendmedienschutzes ist unter anderem, kinder- und jugendgefährdende Inhalte wie beispielsweise die Ausbeutung von Kindern durch Kinderpornografie, die Verherrlichung von Gewalt und die Verbreitung von extremistischem ideologischen Gedankengut aufzuspüren, zu bewerten und wo möglich für Minderjährige zu sperren.

Aufgrund unterschiedlicher Zugangsweisen und historisch gewachsener Zusammenhänge gab es bisher keinen einheitlichen Jugendmedienschutz für die einzelnen Medienarten. Um den Schutz der Kinder zu vereinheitlichen, wurde am 01.04.2003 das neue Jugendschutzgesetz (JuSchG) verabschiedet.